Ausgefallene Minigolf- und Discgolf-Angebote

Spaß am Spiel, Zielsicherheit und eine ruhige Hand, mehr braucht es nicht für einen gelungenen Familientag auf dem Minigolfplatz. Etwas Geduld kann auch nicht schaden, wenn der Ball hinein ins Piratenschiff, mitten durch ein Bergwerk und über eine Skipiste gespielt werden muss. Denn Minigolf erlebt gerade eine Renaissance. Moderne Anlagen locken ihre Gäste mit ungewöhnlichen Bahnen und Themen. Außerdem können Familien nicht nur mit dem Ball, sondern auch mit Frisbee-Scheiben golfen. In den folgenden Urlaubsorten der „familien-ferien in Baden-Württemberg" sorgen moderne Minigolfanlagen für ein besonderes Spielvergnügen.

Spielend durch den Schwarzwald

Stetig dreht sich das Mühlrad und schleudert mit seinen Schaufeln Wassertropfen in die Luft. Wer hier den Golfschläger schwingt, muss gut zielen, eine Lücke abpassen ­– und den Ball zwischen den Speichen des Rads hindurchspielen. Das Mühlrad gehört zu den Lieblingsbahnen der Gäste des Abenteuer-Golfparks Hochschwarzwald in Lenzkirch. Einer Anlage, die sich mit der Geschichte, dem traditionellen Handwerk und den Sehenswürdigkeiten des Schwarzwalds beschäftigt. Die Themen reichen vom Uhrenträger über die Brauerei bis zur Glasbläserei. Auf der Wintersportbahn rollt der Ball über weißen Rasen, während der Kunstschnee auf die Spielenden rieselt. Sogar in einem Bergwerk wird gegolft: Ein flackerndes Licht erhellt die Räume nur spärlich und es dröhnt und knallt, als würden darin Steine geklopft. Das Gelände bietet noch mehr Attraktionen für Kinder: Der Weg von einer Bahn zur nächsten führt über einen Teich. Das Wasser lässt sich auf einem Floß überwinden, wobei man sich selbst ans andere Ufer ziehen muss. Wer dann immer noch nicht müde ist: Neben dem Biergarten, in dem man sich nach den 18 Bahnen stärken kann, liegt ein großer Abenteuerspielplatz mit Schaukeln und vielen Klettermöglichkeiten.

Entspanntes Spiel im Grünen

Der Adventure Minigolfplatz Titisee verspricht mit einer Mischung aus klassischem Golf und Minigolf ein kurzweiliges und entspanntes Familienvergnügen im Grünen. Die Idee, die Landschaftselemente des Golfsports mit den kurzen Laufwegen und Hindernissen aus dem Minigolf zu kombinieren, stammt aus den USA und bringt noch mehr Spaß auf der Bahn. In einer schön gestalteten, hügeligen Anlage überwinden die Spielerinnen und Spieler Hügel, Teiche, Steinblöcke und Wasserfälle. Jede einzelne der insgesamt 18 Bahnen birgt ihre Eigenheiten und ganz besonderen Herausforderungen. Eltern müssen ihre Kinder auch nicht ständig ermahnen: Im Gegensatz zu herkömmlichen Steinbahnen dürfen die hochwertigen Kunstrasenbahnen betreten werden. Der Künstler Hans-Jörg Franz, der in Titisee auch ein Märklin-Museum betreibt, hat die Anlage entworfen und mit viel Naturgranit, Klinkersteinen und Teichen aufwendig gestaltet. Dabei hat er auch Skulpturen einheimischer Künstler eingebunden. Auf diese Weise ist eine regelrechte Designer-Golfanlage entstanden, die dem Auge viel Abwechslung bietet.

Piratengolf mit Blick auf den Bodensee

Den Anker lichten und von Insel zu Insel spielen: Die Käpt’n Golf-Anlage liegt in Immenstaad am Ufer des Bodensees, entsprechend maritim geht es zu. Große und kleine Gäste müssen mit ihrem Ball ein Piratenschiff beladen, also über eine Rampe ins Innere spielen. Mal gilt es, unter einem Wasserfall hindurch, mal an einem Vulkan vorbei oder ins Maul einer Riesenechse zu schlagen. Piraten sind allgegenwärtig und das Gelände ist mit Schatztruhen und mit lebensgroßen Figuren von Käpt’n Golf und Ruder-Jack bestückt. Ein besonderes Highlight ist dabei der Blick auf den See: Man genießt ihn beim Spielen oder anschließend beim Drink in der Golf Lounge. Während Eltern den Sonnenuntergang genießen, können ihre Kleinen eine Sandburg bauen. Auch an Familien, die in See stechen wollen, ist gedacht: Sie können bei Käpt’n Golf Kanus, Kajaks und Boards fürs Stand-up-Paddeln mieten. In Ravensburg haben die Betreiber einen weiteren Minigolfplatz mit besonderem Thema gestaltet: Hier stellt jede Bahn ein Ereignis der Stadtgeschichte vor. Um die bedeutende Händlerfamilie Humpis geht es, wenn der Ball in einen Karren voller Schatztruhen geschlagen wird, und eine Bahn mit Kegeln und Würfeln verweist auf den großen regionalen Spieleverlag Ravensburger.

Frisbee statt Golfball

Man kann die bunten Frisbee-Scheiben auf einer Wiese hin und her werfen – oder versuchen, mit ihnen ein Körbchen zu treffen, das entfernt auf einem Pfeiler steht. Discgolf heißt der Sport, der immer mehr Fans findet und Groß wie Klein viel Spaß bereitet. Bei dieser Mischung aus Frisbee und Golf spazieren Familien aber nicht über sorgfältig präpariertes Grün, sondern durch Wiesen und Wälder, wie in Ravensburg. Dort hat das Hofgut Hügle einen Discgolf-Parcours mit neun Körben eingerichtet. Auch Gäste, die nicht auf dem Hof übernachten, sind willkommen. Sie können sich vor Ort Frisbee-Scheiben ausleihen und das Spiel ausprobieren. Wie beim Golf gibt es zu jeder Bahn einen Abwurfplatz. Von dort aus gilt es, mit möglichst wenig Würfen in den Korb zu treffen. Unterwegs wird immer an der Stelle weitergespielt, an der die Frisbee-Scheibe gelandet ist. Gemeinsam nähert man sich dem Kettenkorb, bis am Ende alle Scheiben mit einem leisen Klingeln darin gelandet sind. Ein kurzweiliges Vergnügen, bei dem Kinder auch ihre Erfolgserlebnisse haben und ganz nebenbei viele Stunden durch die Natur spazieren. Neben Discgolf bietet der Erlebnisbauernhof nahe dem Bodensee einen Streichelzoo, im Sommer einen Kirschgarten zum Selbstpflücken sowie ein Maislabyrinth.

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